BAFA informiert über Förderprogramm für Unternehmen

„Förderung unternehmerischen Know-hows“

Mit dem Programm zur „Förderung unternehmerischen Know-hows“ hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vier bisherige Programme zusammengefasst und neu formuliert und ist auch für die Umsetzung zuständig. Das Programm wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Mit der Förderung sollen bereits gegründete Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten gezielt angesprochen werden. Beratungen vor der Gründung sind nicht förderfähig, die Bundesländer geben hier jedoch Zuschüsse zu Beratungskosten oder bieten, wie die Wirtschaftsförderung des oberbergischen Kreises, kostenfreie Gründerberatung an.

Fördergegenstand sind allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung, aber auch spezielle Beratungen für Unternehmen, die z.B. von Frauen oder Migranten/Migrantinnen geführt werden, Fragen zur Integration von Behinderten, Fachkräftegewinnung, Gestaltung von altersgerechten Arbeitsplätzen etc.

Die Förderhöhe variiert in der jeweiligen Bemessungsgrundlage sowie regional, so können z.B. Jungunternehmen in Oberberg bis zu 2.000,- € Förderung erhalten. Unternehmen in Schwierigkeiten werden ortsunabhängig mit 2.700,- € unterstützt.

Die Antragstellung ist an verschiedene Schritte gebunden. So müssen z.B. Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten vorab ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Innerhalb von drei Monaten muss dann der Antrag gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt online. Der Eigenanteil an der Beratung muss nachgewiesen werden und erst, wenn die Förderung in Aussicht gestellt wird, kann mit den Beratungen begonnen werden.

Ansprechpartner:
Bernd Creemers, Tel.: 02261 88-6805, E-Mail: Bernd.Creemers@obk.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

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