Defence.Tech.NRW: Technologie statt Abhängigkeit – Land und EU investieren in neue Verteidigungstechnologien

Mit dem neuen Förderprogramm Defence.Tech.NRW hat das Land gemeinsam mit der Europäischen Union einen neuen Förderwettbewerb für zivile und militärische Verteidigungstechnologien gestartet.Insgesamt stehen 25 Millionen Euro EU-Mittel für die Entwicklung einsatzfähiger Prototypen bereit. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen, die gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen neue Lösungen entwickeln – insbesondere sogenannte Dual-Use-Lösungen, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind.

Die Förderung aus dem EFRE/JTF-Programm NRW zielt auf die Entwicklung und Herstellung kritischer Technologien im sogenannten STEP-Sektor (Strategic Technologies for Europe Platform) ab. 

Dazu gehören:

  • Autonome Land-, Luft-, und Bodensysteme, autonome Seefahrzeuge oder unbemannte Unterseebote
  • Hyperschall-Anwendungen und Weltraumtechnologien
  • Laser- und elektromagnetische Waffen und weitere Systeme und Anwendungen der elektronischen Kampfführung
  • Drohnen- und Flugabwehrsysteme
  • Cybersicherheit und Resilienz vernetzter IT-Systeme, Abwehr hybrider Bedrohungen und Stärkung ziviler und militärischer Cyber-Fähigkeiten
  • Sicherheit kritischer Versorgungsinfrastruktur
  • Technologien und neuartige Anwendungen für den Zivilschutz

Explizit sind hier auch Vorhaben adressiert, die selbstständige Teilbereiche oder Komponenten kritischer Technologien weiterentwickeln bzw. erforschen. Die Anwendbarkeit und mögliche Einsatzszenarien im Bereich militärischer und ziviler Verteidigung müssen stets klar erkennbar sein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Defence.Tech.NRW: Technologie statt Abhängigkeit – Land und EU investieren in neue Verteidigungstechnologien | Land.NRW oder auch Defence.Tech.NRW

260209 - Pexels-negativespace-34013

Bildquelle: Foto: pexels.com / Negative Space